Aus dem “Wir-machen mal-langsamer-Modus” den wir zur Weihnachtszeit 2018 angetreten haben kommen wir irgendwie nicht so recht raus.

Wir sind gefühlt zwar dauernd am Werkeln, aber richtig voran kommen wir nicht. Vielleicht liegt das daran, dass wir im Sportverein, in der Gemeinde und auch so immer mehr Kontakte und Aufgaben bekommen haben. Schön, dass immer mal wieder jemand (auch unangekündigt) vor der Türe steht. Die meisten lassen wir auch rein 😉 . Es tut wirklich gut, auch was anderes zu sehen und merken, wie wir langsam integriert werden. Wir fühlen uns zwar noch nicht als “Pfälzer” (auch wenn den Kindern immer öfter mal ein Wort / Ausdruck uff pälzisch rauskommt 😉 ) aber doch immer wohler in unserer neuen Wahlheimat.

Norbert hat die Tür zur Wäschekammer eingesetzt, damit wenn wir da drin arbeiten, der  Staub drinbleibt. War sinnvoll. Ist einiges an Dreck zusammengekommen beim Schleifen und Ytong-Podest in der ehemaligen Dusche wegklopfen. Es sind mal wieder einige Kübel Schutt wegzufahren.

 

Gerade sind wir dabei, für alle noch anfallenden Räume zu planen, wo welche Steckdosen, Kabel, Lampen und Schalter hinkommen sollen. Norbert ist fleißig an entsprechenden “Spaghetti” zu ziehen. 

Die in der Überschrift erwähnten “verborgenen Schätzte” lagen in Form von Kopfsteinpflaster unter 20 bis 30 cm Erde. Vor bzw. um den Wintergarten haben wir vor, einen Weg aus Kopfsteinpflaster zu legen. Dafür müssen wir erst mal das Niveau anpassen, Wurzeln ausbuddeln, Abwasserrohr verstecken und vorhandene Steine ausbuddeln. Dabei haben wir entdeckt, dass der alte Weg eine Abzweigung zum Bach hin hatte. Sogar Stufen zum Bach runter wurden da mal angelegt. Jetzt haben wir wirklich genug Steine, um den Weg zu gestalten und bestimmt noch was davon übrig. Den Hof wollen wir IRGENDWANN auch noch sanieren. Mal sehen, in wie vielen Jahren das dran ist 🙂 . Altes Kopfsteinpflaster ist natürlich viel passender für unser Anwesen, als moderne Steine. Da sind wir froh um jeden Stein, den wir schon mal da haben.

 

Unsere neu gewonnene Bach-Treppe war uns in den letzten Tagen eine gute Markierung. Die üppigen Regenfälle haben die Mooslauter zu eine reisenden Bach gemacht. Einen Abend war es besonders heftig. In nur 4 Stunden ist das Wasser um einen knappen Meter angestiegen. Die komplette Wiese gegenüber war überflutet. Maria hat in der Nacht “Bachwache” gehalten: Alle Stunde rausgeguckt. Haben uns als Markierung die oberste Stufe der Treppe genommen. “Wenn das Wasser da drüber kommt, rufen wir die Feuerwehr!” War knapp!

Einen guten Rat werden wir beherzigen: Wenn sich die allgemeine Lage hier entspannt hat, mal die Feuerwehr herholen (ob zur Übung oder auch nur so), damit die sich in Ruhe ein Bild von der Örtlichkeit und den Bedingungen machen können. Dann kann es im Ernstfall schneller gehen. Hoffen und beten wir, damit dieser nie eintreten wird. Auf der anderen Seite hat es uns beruhigt, dass das Haus seit fast 300 Jahren so nah am Bach steht und es nicht aussieht, als hätte Hochwasser ihm was anhaben können…

 

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