Sehr viel Beton und Stahl sind nun hübsch verpackt. Unsere “Verdeidigungsanlage”, wie der eine Mitarbeiter vom Baustoffhandel unser Vorhaben so nett betitelt hat, ist fertig! Klar, die Treppe und die restliche Mauer bis zum Haus fehlen noch, ist aber erst mal nach hinten geschoben. Außerdem hat der Baumarkt grad Lieferschwierigkeiten für die Steine. Maria will endlich ihren Gemüsegarten haben! Norbert hat den Rest des Areals wo keine Mauersteine sind, mit Kantensteinen eingefasst. Nun ist das ganze schon viel besser vorstellbar. 11×11 Meter sind ganz schön groß. 

Damit unser Bollwerk nicht ganz so massiv von der unteren Ebene anzusehen ist, haben wir da die gerettete Brombeere eingepflanzt. Die darf mit Hilfe von Clematis die Wand begrünen. Ein komplettes Beet fanden wir hübscher, als nur ein kleines für die Brombeere, also gabs ein langes mit Platz für Erdbeerpflänzchen. Um die Ecke rum Heidelbeeren. Lecker! Wir freuen uns schon aufs Ernten 🙂 . Rasenkante ist auch schon gelegt. Da muss nun “nur” noch der Hang schön gezogen werden, dann kann die Rasensaat drauf. Später! 

Im Gebüsch neben unserem Grundstück haben wir einen tollen großen Sandstein entdeckt. Da Maria ja schon eine klare Vorstellung über die Gestaltung vom Bauerngarten hat, wusste sie für ihn sofort eine Einsatzmöglichkeit. Am Ende der Wege kommt jeweils ein Rosenbogen. Da einer davon auf der Mauer endet, war klar, dass an der Stelle der Zaun durchgehen musss. Davor eine Sitzgelegenheit. Nun braucht es keine Stühle und kleinen Tisch, wir haben eine Sandsteinbank! Der Stein ist gerade einen Meter breit und hoch genug zum angenehmen draufsitzen, passt perfekt! Gut, dass Simeon seine Fähigkeit den Bagger zu beherrschen super optimiert hat. Er kann das inzwischen echt gut und in einem Tempo, dass den Eltern manchmal ganz anders wird. “Simeon, kannst du dort den Stein holen und den da, GENAU da hinstellen? Und zwar so rum, und wirklich nur 5 cm von der Mauer weg, PARALLEL, und GERADE!” – “Alles klar! Alle aus dem Weg, ich mach das, ihr müsst vielleicht nur gucken helfen!” 10 min später war die Sache erledigt 🙂 . Tja, so ist das, wenn Kinder groß werden und mit “sinnvollen” Dingen spielen dürfen!  😉 .

Dann haben wir das Maßband gezückt und mal Schnüre gespannt. Maria fand das ganze nun gar nicht mehr sooo groß. Aber die einzelnen Felder sind noch 4×4 Meter. Reicht doch eigentlich. 

Zaunpfosten sind schon mal eingeschlagen, dass wir später nicht noch eine Wasserleitung treffen. Diese hat Norbert in schönen “Schneckennudeln” verlegt. Bei strömendem Regen. Blieb aber nix anderes übrig, das Fuhrunternehmen hat sich gemeldet. Die kommen MORGEN! Heute konnten wir schon mal die erste Lieferung Hackschnitzel für die Wege holen. Vielen Dank Matthias, für das tolle Angebot. Dein “Bagger-Vieh” hat uns schwer beeindruckt 😉 Diese Schnitzel liebt sogar Maria! Das Ziel rückt näher.

 

Da wir den Bagger gerade mal da haben… Der Radweg, der über unser Grundstück führt, ist zur Zeit 8 Meter breit. Nach Rücksprache mit Bürgermeister und zugehörigen Behörden, haben wir die Erlaubnis, diesen auf 2,50 m zu verengen. Wir sind mal großzügig, damit in Zukunft auch die Forstwirtschaft, Jäger und Co. keinen langen Umweg fahren müssen und lassen knappe 4 Meter stehen. Der Rest wird rückgebaut. Simeon mit “seinem” Bagger kann das! Der Platz ist auch schon verplant. Dahin soll im Herbst ein Gewächshäuschen kommen. 

 

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2 Kommentare

Birgit Butscher · 11. Mai 2021 um 16:58

Ich brech Zusammen, Gott seit ihr Gaga…..unglaublich was ihr da alles schon wieder bewegt habt…..
ihr fehlt uns…wir freuen uns sakrisch wenn wir wieder kommen dürfen und laßt noch etwas Arbeit für uns übrig…gell

    dieFritzlen · 11. Mai 2021 um 20:47

    Oh ja, wir freuen uns auch, wenn ihr mal wieder kommt. Keine Sorge, wir finden doch eigentlich immer was zu tun. Wenn nicht, seid ihr doch die mit den verrückten (und meistens arbeitsintensiven) Ideen.

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