Die Firma, die den Wintergarten baut, hat angerufen und gesagt, dass es an der Zeit wäre, den alten abzubauen, damit demnächst jemand zur Endabmessung kommen kann. Danach dauert es wohl noch eine Woche, bis der neue fertig gestellt ist und aufgebaut werden kann. 

Eigentlich war geplant, dass wir das in Eigenarbeit und mit Absprache des Schrotthändlers erledigen. Maria hatte Donnerstag abends eine glorreiche Idee: Evtl. gibt es ja jemanden, der es abbauen will und das Geld für das Material einstreichen möchte. Oder aber es ist jemand daran interessiert, das Teil wo anders wieder aufzubauen, in welcher Art und Weise auch immer. Woran denkt Maria dann gleich? Genau, an eBay Kleinanzeigen!

Keine 10 min später waren Fotos gemacht und die Anzeige online. Kurz darauf lief eine Nachricht nach der anderen ein. So viele Interessenten dafür! Wir waren echt beeindruckt. Der eine hat gleich in ganzen, höflichen und verständlichen Sätzen angefragt und den Samstag vorgeschlagen. Er bringt Werkzeug, großes Auto und Helfer mit. (Mit Anfragen wie “noch da?” oder “haben will” reagiert Maria ziemlich empfindlich. Die bekommen allesamt einen Text über Höflichkeit und Grammatik zurück)

Alla gut, der sollte es sein! 

Am Freitag haben wir die Fensterläden und die Kinder in der alten Heimat abgegeben. Die Jungs haben “alte” Schulfreunde besucht und dort geholfen Geburtstag zu feiern. Erst heute haben wir sie wieder abgeholt.

Von Erholung aber nur eine kleine Spur. Freitag abends waren wir noch mit Elke lecker Essen, am Samstag früh hat schon um 6 Uhr der Wecker gebimmelt, da wir nachts dann doch keine Lust mehr hatten, den Wintergarten leer zu räumen. Gerade noch rechtzeitig haben wir es geschafft! Pünktlich um 8 Uhr standen die Leute auf der Matte und haben sich erst mal ein Bild von der Lage gemacht und getüftelt, in welcher Reihenfolge sie abbauen wollen. Hat dann alles auch sehr systematisch und geordnet geklappt. Sie haben sich die Teile alle beschriftet, Fotos gemacht, damit sie den Wintergarten tatsächlich wieder aufbauen können. Die haben sich gefreut, günstig dran gekommen zu sein und wir hatten keine Arbeit damit. Nur bei dem langen Dachträger haben Sie ein paar Hände mehr gebraucht.

  

Nun hoffen wir mal auf gutes, relativ warmes Wetter, damit wir nicht so frieren müssen. Immerhin trennt uns jetzt nur noch eine Glasschiebetür von draußen.

Die Zeit, währen die vor sich hin gewurstelt haben, haben wir genutzt, um im Garten zu  werkeln. Somit hatten wir auch immer einen halben Blick auf das was die da taten. Naja, das war eher Gartenarbeit für Grobmotoriker! Hatten ja lediglich einen Platz vorbereiten wollen für den Holzunterstand. So langsam sollten wir dann doch mal einen bauen, damit wir für den Winter Holz lagern können. 

Norbert hat die Motorsense ausgepackt und ist auf die Brombeeren losgegangen.

Unser Grundstück ist an dem Tag um IMMERHIN eine Fläche von 5 x 3 Meter größer geworden. Wenn wir wollen, können wir diese Spiel noch öfters treiben. Da wachsen noch seeeehr viele Brombeeren. 🙂  Es waren auch “nur” 4 Anhänger voll, die wir weggefahren haben. 

Simeon hat uns gestern gefehlt. Sonst ist er derjenige, der es kaum abwarten kann, bis der Hänger voll ist und er es runtertrampeln darf, damit er noch voller geladen werden kann. Maria hat versucht, ihn zu ersetzen – mit Erfolg (und Spaß).

Nach einem anstrengenden Tag haben wir den Abend noch auf einem Gartenfest gemütlich ausklingen lassen. Es ist wundervoll, neue liebe Menschen kennenzulernen und so herzlich willkommen geheißen zu werden. Das macht den Umzug zu einem tollen Neuanfang!

 

 

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1 Kommentar

Birgit Butscher · 17. September 2018 um 6:31

Ihr seit so verrückt 🙂 Herrlich

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